MIA-Mädchen in Ausbildung – Gehörlose Mädchen in Jumla

PROJEKTBESCHREIBUNG

Unter der Leitung der Tirolerin Sabine S. und in Zusammenarbeit mit der Gehörlosenschule in Jumla lernen Mädchen mit Hörbeeinträchtigung Kräuter anzubauen, zu ernten und weiterzuverarbeiten z.B. zu Seifen, Salben oder anderen Produkten. Zusätzlich werden Kenntnisse im Gemüseanbau vermittelt. Mit dem Verkauf ihrer Produkte  soll ihnen ein weitgehend selbständiges Leben ermöglicht werden. Dagu Himalaya unterstützt dieses Projekt und finanziert die Ausbildung der Mädchen.

Projektort

Im NW von Nepal in der Provinz Karnali liegt Jumla auf ca 2.500 m. Hier befindet sich eine Schule für gehörlose und schwerhörige Kinder

Problemanalyse

Mädchen sind in Nepal stark benachteiligt. Sind sie körperlich oder gesundheitlich beeinträchtigt ist der Zugang zur Bildung besonders stark eingeschränkt und ein eigenständiges Leben nahezu unmöglich.  So werden meist caritativ geführte Schulen für Kinder mit Behinderung mehr als Versorgungs- denn als Ausbildungsstätte gesehen und hängen stark vom Engagement der Schulleitung und des Lehrkörpers ab. 

Die Gehörlosenschule in Jumla hat einen Direktor, dem die Förderung seiner Schützlinge wichtig ist. Er steht im regelmäßigen Kontakt mit Sabine. Die Tirolerin hat neben ihrem Biologiestudium auch eine Ausbildung zur Sozialpädagogin mit Schwerpunkt Behindertenarbeit. Sie lebt seit Jahren in Nepal und lehrt vor allem in benachteiligten Landregion nachhaltigen Anbau und Kräuterkunde. 

Projektziel

 

Mädchen mit Hörbehinderung durch praxisorientierte Schulungen im Bereich Landwirtschaft und Weiterverarbeitung von Naturprodukten konkrete Fähigkeiten zu vermitteln. Diese Ausbildung ermöglicht ihnen durch ein eigenes Einkommen, ein eigenständiges Leben zu führen. 

durchführung

Das Projekt wird von Sabine in Zusammenarbeit mit der Schulleitung in Jumla umgesetzt. 4-6 Mädchen werden ausgewählt. Nach dem regulären täglichen Schulbesuch lernen sie Kräuter anzubauen, zu ernten und weiterzuverarbeiten z.B. zu Seifen, Salben oder anderen Produkten. Zusätzlich werden Kenntnisse im Gemüseanbau vermittelt.

Dagu Himalaya unterstützt dieses Projekt finanziell durch die Übernahme von Mietkosten, Kosten für Schulungsmaterial und Samen sowie Schulkleidung (ca 1.300 Euro)

Die erforderlichen Samen, die in Nepal in der gewünschten Qualität nicht verfügbar sind werden von Österreich aus organisiert.

Sangmu, unsere Mitarbeiterin in Kathmandu steht im regelmäßigen Kontakt mit Sabine. Ein erstes Treffen hat bereits stattgefunden.

Projektpartner

Dagu Himalaya Nepal ist seit 2023 offiziell als „Nichtregierungsorganisation (NGO)“ beim Social Welfare Counsil in Nepal registriert. Seither wird die Planung der Projekte, Kommunikation mit den Verantwortlichen vor Ort und alle Vorbereitungen von Dagu Himalaya Österreich (Hilfe die ankommt) in enger Zusammenarbeit mit dem lokalen Team von Dagu Himalaya Nepal durchgeführt.