In Hongon haben sich Müttergruppen zusammengeschlossen und wollen mit kleinen Ziegenfarmen ein Zusatzeinkommen für ihre Familien schaffen. Die Ziegen liefern nicht nur nahrhafte Milch für die Kinder, durch den Verkauf von Ziegenfleisch erlangen die Frauen eine größere finanzielle Unabhängigkeit.
Dagu Himalaya finanziert die Ziegen und unterstützt die Frauen mit Schulungen zu artgerechter Tierhaltung und Vermarktung.
Projektort
Im oberen Aruntal mitten im Himalayagebiet liegt die Ortschaft Hongon / Hunggung.
Problemanalyse
Das dörfliche Leben im oberen Aruntal ist von harter Arbeit und Armut geprägt. Da es dort kaum Tourismus und wenig Arbeitsmöglichkeiten gibt, sind viele Männer außerhalb ihrer Dörfer als Träger und Bergführer beschäftigt. Die Frauen bleiben im Dorf, arbeiten auf dem Feld und sind für den Haushalt und die Carearbeit zuständig. Dabei suchen sie immer wieder nach Zuverdienstmöglichkeiten.
Projektziel
Die Übergabe von je drei Ziegen an die acht Müttergruppen im Dorf, um ihnen dadurch ein Zusatzeinkommen zu ermöglichen.
durchführung
Insgesamt 24 Ziegen werden vorort angeschafft und den Frauengruppen übergeben.
Die Kosten betragen ca. 120 Euro/Ziege.
Die Frauen bekommen eine Schulung zu artgerechter, nachhaltiger Tierhaltung und Vermarktung.
Projektpartner
Wir (Dorchi Nuppa Bhote, Sandra Eisner von Dagu Himalaya) arbeiten in Österreich mit der Nicht-Regierungsorganisation (NGO) „Hilfe die ankommt“ zusammen.