Wasser für Rukuma

PROJEKTBESCHREIBUNG

Rukma / Rukuma ist ein kleiner Ort im oberen Aruntal, der nur zu Fuß erreichbar ist. Es gibt dort 26 Haushalte mit ca 112 Einwohnern. Rukuma hat einen Gesundheitsposten, ein buddhistisches Kloster und eine kleine Schule. Die derzeitige Wasserversorgung ist unzureichend, da das verfügbare Wasser aus einer verunreinigten Quelle stammt. Obwohl teilweise Wasseranschlüsse vorhanden sind, müssen viele Familien, in der Regel Frauen und Kinder weite Strecken über unwegsames Gelände zurücklegen, um sauberes Wasser zu holen.

Die Dorfgemeinschaft ist an das Team von Dagu Himalaya Nepal herangetreten, um sie beim Bau einer gesicherten Wasserversorgung zu unterstützen. 

Projektort

Rukma liegt auf ca. 2100 m und

Zielgruppe

Die Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinde Rukma / Rukuma, insbesondere Familien mit Kindern sowie Frauen, die derzeit einen Großteil der Verantwortung für die Wasserversorgung im Haushalt tragen.

Archivbilder: Wasserprojekt Pibu 2019/2020

Projektziel

Ziel des Projektes ist es, den Zugang zu sauberem und sicherem Trinkwasser nachhaltig zu verbessern. Gesundheitliche Risiken durch verunreinigtes Wasser sollen reduziert und gleichzeitig Frauen und Kinder entlastet werden. Insbesondere für Kinder soll mehr Zeit für schulische Aktivitäten und Freizeit geschaffen werden. Insgesamt sollte sich die Lebensqualität für alle im Dorf verbessern.

durchführung

Die Projektdurchführung erfolgt in mehreren Phasen.

Eine Situationsanalyse wurde durchgeführt und ein vorläufiger Bauplan mit Kostenaufstellung (ca 20.000 Eur) von einem lokalen Ingenieur verfasst und eingereicht. Nach erteilter Genehmigung durch die lokale Dorfgemeinde und den nepalesischen Behörden wird das Material in der Distrikthauptstadt Khandbari gekauft und nach Rukuma transportiert. Ein vor Ort ernanntes Baukommitee koordiniert die Arbeiter und überwacht die einzelnen Bauabschnitte. Die Arbeiten (Graben und Verlegen der Leitungen, Installation der einzelnen Anschlüsse in den Haushalten) werden von der Dorfgemeinschaft durchgeführt. Eine Gruppe von Fachleuten unterstützt die Bewohner in der Bauphase. Für eine nachhaltige Betreuung wird ein Dorfbewohner und Mitglied vom Baukommitee als Verantwortlicher für die Instandhaltung der Wasserversorgung eingesetzt.

Dagu Himalaya Nepal ist im gesamten Prozess involviert und steht in regelmäßigem Kontakt mit Dagu Himalaya Österreich.

 

 

Projektpartner

Wir (Dorchi Nuppa Bhote, Sandra Eisner von Dagu Himalaya) arbeiten in Österreich mit der Nicht-Regierungsorganisation (NGO) „Hilfe die ankommt“ zusammen.

Weitere Informationen unter: www.hilfedieankommt.org